Hundeschule

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  Praxisorientierte Erziehungskurse

 

bDer Grundgehorsam wird bei uns im Einzeltraining aufgebaut, denn das ermöglicht eine individuelle Anpassung an das Lerntempo von Hund und Mensch. Beide lernen, Kommandos wie "zu mir", "sitz", "platz", "bleib", "bei Fuß" und "kehr um" richtig auszuführen. Wir arbeiten dabei über die Ausnutzung natürlicher Verhaltensweisen, Ritualisierung und Spiel- und Futtermotivation. Geübt wird nicht nur auf unseren eingezäunten Trainingsplätzen, sondern auch im Stadtbereich, im Haus und Garten des Besitzers oder auf Spaziergängen durch Wald und Feld. Jedem Training vorangestellt ist ein Einführungsgespräch über die theoretischen Grundlagen zum Training, an dem möglichst alle teilnehmen sollten, die mit dem Hund zusammenleben.

Denn eine zuverlässige Erziehung scheitert oft an den unterschiedlichen Vorstellungen einzelner Familienmitglieder. Durch Einbeziehung der gesamten Familie in den Unterricht soll hier Abhilfe geschaffen werden. Dies gilt übrigens auch für Kinder, die bei uns im Training herzlich willkommen sind. Als eine der ersten Hundeschulen im deutschsprachigen Raum haben wir spezielle Trainingskurse angeboten, in denen Kinder den verantwortungsvollen und fachlich richtigen Umgang mit dem Hund erlernen. Einer der häufigsten Gründe für die Abgabe eines Hundes ist der, daß es Probleme im Umgang zwischen Kind(ern) und Hund(en) gibt. Wie sollen diese Mißverständnisse jemals überwunden werden, wenn Kindern das Lernen und Arbeiten mit dem Hund auf den meisten Trainingsplätzen untersagt ist?!

Nach einem sorgfältigen Antrainieren im Einzeltunterricht haben Hund und Mensch Gelegenheit, das bisher Gelernte in der Gruppe zu vertiefen. Zum Gruppentraining gehört bei uns das Einüben neuer und bereits bekannter Kommandos und das Arbeiten an verschiedenen Geräten zur Förderung von Geschicklichkeit und Selbstvertrauen.
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hundeschule4.gif (72045 Byte)Die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gestärkt, denn alle Übungen werden zusammen durchgeführt. In langen Spielpausen haben die Hunde Zeit für Sozialkontakte und kleine Erkundungstouren auf dem Gelände. In unseren Gruppenstunden arbeiten wir hauptsächlich ohne Leine. Ein "an-der-Leine-im-Kreis-maschieren" macht für uns keinen Sinn, weil es den tatsächlichen Anforderungen des Menschen an seinen Hund im Alltagsleben nicht gerecht wird - wann laufen wir bei einem Spaziergang jemals mit unserem Hund an der Leine im Kreis herum, während uns jemand Kommandos zuruft??? Unserer Meinung nach gehört zu einer guten Erziehung nicht nur, daß der Hund jederzeit aus dem Freilauf abgerufen werden kann, sondern auch, daß er sich im Umgang mit Menschen und Artgenossen sozial sicher verhält. Und das kann er nicht beim "Fuß gehen" an straffer Leine lernen.
  

 


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