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vom 18. – 20. November 2016 in Aschau im Chiemgau

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Liebe Hundefreunde,

in diesem Jahr veranstalten wir zum 15. Mal das Internationale Hundesymposium, zu dem wir Sie herzlich einladen. Zahlreiche Experten aus dem In- und Ausland tragen wieder interessante Themen rund um den Hund vor und wir haben uns wie immer bemüht, ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das für jeden interessant ist, der mit Hunden lebt und/ oder arbeitet.

Der Hund eines Trainers zum Beispiel leistet unersetzbare Assistenzarbeit bei einer Vielzahl von Aufgaben im Training. Was aber bedeutet verantwortungsvolle Trainingsassistenz – ist es einfach nur "den Hund ins Training mitnehmen" oder doch viel mehr? Welche Anforderungen ergeben sich an den Hund, welche an den Trainer? Muss der Hund perfekt ausgebildet sein und welche Kommandos sollte er können? Wie erkennt man, wann es ihm zuviel wird und welche Entscheidungsfreiheiten lässt man ihm? Diese und viele weitere Aspekte bespricht Sabine Neumann, Österreich, die alle ihre sieben Hunde abwechselnd oder auch gemeinsam als Trainingsassistenten einsetzt.

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Empirische Inputs aus der Psychologie und Geschichtswissenschaft und philosophische Gedanken zum Thema der Mensch-Hund-Beziehung stehen im Zentrum des Vortrages von Bettina Stemmler, Schweiz. Sie untersucht zum Beispiel, wie Hundehalter und Nichthundehalter möglichst konfliktfrei interagieren und warum das Ändern von Meinungen so schwer fällt. Ebenso werden die historischen Wurzeln des Hundetrainings behandelt sowie die Frage, was zur Vermenschlichung des Hundes zählt und was nicht.

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Die Jagdgebrauchshundeausbildung hat einen schlechten Ruf – meistens leider zu Recht. Aber man kann Jagdhunde auch auf Basis positiver Bestärkung und ohne den Einsatz von Starkzwangmitteln ausbilden und erfolgreich auf Prüfungen führen. Wie das geht, erklärt uns Sabine Pöllmann-Karlik, Österreich, die selbst Hundetrainerin und Jägerin ist. Sie erklärt außerdem, welche Aufgaben geprüft und wie einzelne Ausbildungsschritte aufgebaut werden – und was dabei zu beachten ist.

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Die Stimmungsübertragung zwischen Sozialpartnern ist ein evolutionär sehr alter Mechanismus, der dazu dient, Verhalten zu synchronisieren und Aktivitäten aufeinander abzustimmen. Zuvor kommt es zur Angleichung der Emotionen und diese Prozesse laufen unbewusst ab, wodurch wir vor allem in Beziehungs-Interaktionen oft erst die Folgen daraus wahrnehmen und nicht die Ursachen. Bewusst gemacht kann die Stimmungsübertragung genutzt werden, ein Tier z. B. in die Entspannung zu führen oder ihm Sicherheit zu geben. Iris Schöberl, Österreich erklärt, wie wichtig es ist, diese Aspekte im tiergestützten Einsatz zu berücksichtigen, denn die Wirkung unserer Emotionen, aber auch die der Patienten auf unsere Hunde ist nicht zu unterschätzen.

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Ulrike Blankenburg, Deutschland stellt das Hundetherapieprojekt des Behandlungszentrums Vogtareuth vor, in dem Hunde schädelhirntraumatisierte Kinder im Wachkoma besuchen. Sie erklärt, welche Anforderungen die Hunde erfüllen müssen, wie sie und ihre Halter auf diese sensible Arbeit vorbereitet werden und welche Ergebnisse während der Therapie erzielt werden konnten. Anhand von Fallbeispielen stellt sie den Ablauf einer Therapiesitzung vor.

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Alleine zu bleiben ist für viele Hunde ein Problem. Manche fügen sich still in ihr Schicksal und warten geduldig, bis ihre Bezugsperson zurückkommt, andere leiden schrecklich und geben dieser Angst durch Dauerbellen, Zerstörungswut oder Unsauberkeit Ausdruck. Ihre Halter stehen diesem Problem oft hilflos gegenüber und wissen nicht, was sie dagegen tun können. Clarissa v. Reinhardt, Deutschland gibt in ihrem Vortrag Tipps und Hinweise, um das Problem zu erkennen, den Hund in seinem Problemverhalten besser zu verstehen und ihn erfolgreich zu therapieren.
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Wie laut hört ein Hund das Klirren der Steuermarke an seinem Geschirr? Wie empfindet er das Klappern der Pfannen und Töpfe in der Küche? Aus welcher Entfernung kann er ein Feuerwerk hören? Sind Ohrenschützer oder ein Thundershirt die Antwort auf lärmbedingte Angst? All diese und weitere Fragen werden von Karen Webb, England in ihrem Vortrag „Geräusche und deren Auswirkungen auf unsere Hunde“ geklärt.

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Die Leptospirose des Hundes ist eine Infektionskrankheit, die von Leptospiren, einer Art von Bakterien, verursacht wird. Sie sind in der Umwelt weit verbreitet und infizieren leider viele Hunde. Die Bedeutung der Leptospirose wird in der Praxis aber leider häufig unterschätzt. Prof. Dr. Katrin Hartmann, Deutschland erklärt in verständlicher Weise, welche Ursachen die Krankheit hat, welche Symptome auftreten können und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

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Patricia Egger, Deutschland beschäftigt sich mit dem Sehvermögen der Hunde und geht der Frage nach, ob der Gesichtssinn für sie ebenso wichtig ist wie für uns Menschen. Ebenso erklärt sie die Unterschiede im Sehvermögen in Relation zum Körperbau und die wesentlichen Unterschiede im Aufbau des menschlichen und hundlichen Auges. Dabei spielen der anatomische Aufbau des Auges, der Sehvorgang selbst und die daraus resultierende Bildwahrnehmung eine Rolle. Weiterhin werden Augenerkrankungen erklärt und Tipps zu deren Früherkennung gegeben. Fotolia 87618557 XS

Wenn Sie am Symposium teilnehmen möchten, schicken Sie bitte das ausgefüllte Anmeldeformular an uns zurück. Nach Eingang erhalten Sie umgehend eine Buchungs-bestätigung und eine Wegbeschreibung zur Festhalle in Aschau. Wir würden uns freuen, Sie im November bei diesem spannenden Programm dabei zu haben!

Mit hunde-freundlichen Grüßen
Clarissa v. Reinhardt + Team

Wichtig: Wir erwarten eine hohe Anzahl von Besuchern und möchten Sie deshalb dringend bitten (gerade im Sinne Ihres Hundes/ Ihrer Hunde!), diese wenn irgend möglich zu Hause zu lassen. Auf Grund des zwangsläufig beschränkten Platzangebots ist das Mitbringen eines Hundes zwar in Ausnahmefällen möglich, bedarf aus organisatorischen Gründen aber der Absprache mit uns.

Zum Programm des Symposiums: hier 
Zur Anmeldung für das Symposium: hier

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